Buchdruck damals und heute

In der Geschichte ist der Buchdruck unverrückbar mit dem Namen des Mainzer Goldschmieds Johannes Gutenberg verbunden. Die Erfindung der Druckerpresse ermöglichte die Massenfertigung und damit den Zugang zur Bildung für breite Bevölkerungsschichten. Von Mainz aus breitete sich Gutenbergs Buchdrucktechnik zunächst in Straßburg und in Basel aus, dann in Rom, Augsburg und Venedig, erst später in England, Wien und Mexiko.

Heute wird digital gedruckt, Bücher werden online hergestellt. Auflagen werden online kalkuliert, Bücher auf die gleiche Weise bestellt. Softcover, Hardcover, Sondergrößen, Großformate, sowohl im Digitaldruckverfahren als auch in dem des Offsetdrucks, sind möglich.
Die Fadenheftung gibt’s gratis dazu, Verlagsqualität wird zugesichert. Wer daheim nicht über die nötigen Einrichtungen verfügt, um eine brauchbare Druckvorlage für die Gestaltung des Umschlags anzufertigen, kann das auf der Webseite des Anbieters tun.
Eine millimetergenaue Vorlage nach Maß wird dafür zur Verfügung gestellt. Zur Vollendung wird das Werk auch noch gebunden.

Alte Handwerkskunst lebt
In Berlin existiert noch eine Buchdruckerei, die den Bleisatz verwendet und Druckgrafiken im Original anfertigt.
Frei nach Johannes Gutenberg und mit viel handwerklichem Geschick entstehen bibliophile Bücher, die kreative Ideen handfest umsetzen. Auch Holz- und Linolschnitte, Punztechnik, Prägedruck und Frottage sind ständig im Gebrauch.